Schützenpanzer (SPz) Marder walkaround

Schützenpanzer (SPz) Marder walkaround

Price
€ 5,00

Datenträger mit insgesamt 490 hochdetailierten Bildern des Schützenpanzer (SPz) Marder der Bundeswehr.

Manufacturer:
MNS-Militaerfotografie
SKU:
072

Datenträger mit insgesamt 490 hochdetailierten Bildern des Schützenpanzer (SPz) Marder der Bundeswehr mit einer Auflösung von 4912x3264 und 3872x2592 Pixel

 

zu sehen sind:

  • Schützenpanzer (SPz) Marder 1A4
  • Schützenpanzer (SPz) Marder 1A5

 

Anzahl: 1 Datenträger

Der Schützenpanzer (SPz) Marder ist eines der langlebigsten und erfolgreichsten Hauptwaffensysteme der Panzergrenadiertruppe der Bundeswehr. Eingeführt im Jahr 1971, dient das Kettenfahrzeug dazu, Infanteristen unter Panzerschutz an die vorderste Front zu transportieren und im Gefecht aktiv zu unterstützen. In der Truppe wird er aufgrund seiner Robustheit auch liebevoll „Eisenschwein“ genannt. Seit 2015 wird der bewährte Oldtimer schrittweise durch den moderneren SPz Puma ersetzt. 
Technische Daten & Besatzung
  • Besatzung: 9 Soldaten (3 Mann feste Besatzung: Fahrer, Kommandant, Richtschütze + 6 Soldaten im hinteren Mannschaftsraum).
  • Antrieb: 600 PS (441 kW) MTU-Dieselmotor.
  • Geschwindigkeit: Bis zu 65 km/h (vorwärts und rückwärts).
  • Gewicht: Je nach Ausführung ca. 28,2 bis 37,4 Tonnen (wobei die neueren Versionen durch Zusatzpanzerung schwerer sind).
  • Fähigkeiten: Überwindet Gräben bis 2,50 m Breite, Kletterfähigkeit bis 1 m Höhe und kann Gewässer bis 1,50 m Tiefe durchfahren.
Bewaffnung & Schutz
Die Hauptwaffe des Marders ist die 20-mm-Bordmaschinenkanone MK 20 Rh-202 von Rheinmetall, die eine Feuerrate von rund 1000 Schuss pro Minute besitzt und leicht gepanzerte Ziele auf bis zu 1000 Meter bekämpfen kann. Zur Abwehr von Kampfpanzern ist er zudem mit dem Panzerabwehrlenksystem MELLS (bzw. früher Milan) ausgestattet. Ein koaxiales MG3 (7,62 mm) sowie eine Nebelmittelwurfanlage runden die Bewaffnung ab.
Seine Panzerung schützt die Insassen zuverlässig vor Splittern und Beschuss aus Handfeuerwaffen. Fronteinschläge hält er sogar größeren Kalibern (bis zu 30 mm) stand. Dies zeigte sich erst kürzlich im Oktober 2026, als Tests an einem in der Ukraine erbeuteten Marder 1A3 bewiesen, dass selbst der Beschuss mit einer sowjetischen 23-mm-Flugabwehrkanone die Front und den Turm nahezu unbeschadet ließ.
Die wichtigsten Varianten
Im Laufe der Jahrzehnte wurde der Marder immer wieder modernisiert:
  • Marder 1A3: Die seit 1989 eingeführte, am weitesten verbreitete Version mit verstärkter Zusatzpanzerung und veränderten Dachluken.
  • Marder 1A5 / 1A5A1: Modernisierte Varianten mit stark verbessertem Minenschutz gegen Sprengfallen (IEDs) sowie einer integrierten Raumkühlanlage, entwickelt für Auslandseinsätze.
Einsätze und internationale Rolle
Neben jahrzehntelangen Manövern im Kalten Krieg bewährte sich der Marder bei Auslandseinsätzen wie der ISAF-Mission in Afghanistan. Seit 2023 liefert Deutschland im Rahmen der Militärhilfe kontinuierlich modernisierte Bestände des Marder 1A3 an die Ukraine. Zudem wird das System im Zuge von Ringtauschen (unter anderem mit Griechenland) international weitergegeben.
 
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