Unimog U 5000 walkaround

Unimog U 5000 walkaround

Price
€ 5,00

Datenträger mit insgesamt 317 hochdetailierten Bildern vom Unimog U 5000 der Bundeswehr.


Manufacturer:
MNS-Militaerfotografie
SKU:
036

Datenträger mit insgesamt 317 hochdetailierten Bildern vom Unimog U 5000 der Bundeswehr mit einer Auflösung von 3872x2592 und 4912x3264 Pixel

 

Anzahl: 1 Datenträger

Der Unimog U 5000 (Baureihe 437.4) ist der moderne, hochgeländegängige Nachfolger des legendären U 1300L bei der Bundeswehr. Eingeführt über den Bundeswehr Fuhrparkservice (BwFPS) in einer Kernstückzahl von 650 Fahrzeugen (Auslieferung bis Ende 2010), schließt er als „Lkw 2t hümS gl“ (handelsüblich mit militärischer Sonderausstattung, geländegängig) die Lücke bei extremen Offroad-Anforderungen.
Technische Kernkomponenten & Upgrades zum Vorgänger
  • Leistung & Motor: Im Gegensatz zum alten Saugdiesel arbeitet im U 5000 der Euro-5-Vierzylinder-Turbodiesel OM 924 LA mit 218 PS (160 kW) und einem kraftvollen Drehmoment von 810 Nm.
  • Fahrgestell: Die Bundeswehr nutzt primär die Variante mit dem langen Radstand von 3.850 mm. Ein hochflexibler Rahmen aus zwei U-Längsträgern mit geschweißten Rohrquerträgern sorgt für extreme Verwindungsfähigkeit im Gelände.
  • Geländegängigkeit: Ausgestattet mit Portalachsen, Allradantrieb und Differenzialsperren bewältigt der U 5000 Steigungen und Gefälle von bis zu 100 % (45 Grad) sowie Schräglagen bis zu 38°.
  • Gewicht: Während der U 1300L nominell ein 2-Tonner war, bewegt sich der U 5000 in der Gewichtsklasse bis 12,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht.

Haupteinsatzbereiche bei der Truppe
Der U 5000 wird aufgrund seiner Robustheit überall dort eingesetzt, wo normale Logistik-Lkw kapitulieren müssen:
  1. Pritschen- und Mannschaftstransporter: Ausführung mit Plane/Spriegel zum Transport von Material oder Trupps in unwegsamem Terrain.
  2. Trägerfahrzeug für Sonderbauten: Häufig genutzt bei den Bundeswehr-Feuerwehren (z. B. als hochgeländegängiges Tanklöschfahrzeug für Truppenübungsplätze).
  3. Infrastruktur & Wartung: Einsatz beim Bundeswehr-Dienstleistungszentrum (BwDLZ), beispielsweise ausgerüstet mit einer Hubarbeitsbühne zur Überprüfung von Flugplatz-Anflugbefeuerungen in bis zu 22 Metern Höhe.
Aufgrund der moderneren Euro-5-Abgastechnik, der Pumpe-Leitung-Düse-Technologie und der Elektronik ist er im Vergleich zum U 1300L mechanisch komplexer, gilt in Expertenkreisen aber dennoch als extrem zuverlässiges "Arbeitstier". Da die Baureihe bis 2013 gefertigt wurde (danach abgelöst durch den U 5023), befinden sich die meisten U 5000 noch aktiv im Dienst oder werden über die VEBEG nur sehr vereinzelt ausgemustert.

 
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