Minenwerfer (MiW) Skorpion walkaround

Minenwerfer (MiW) Skorpion walkaround

Price
€ 5,00

Datenträger mit insgesamt 232 hochdetailierten Bildern vom Minenwerfer (MiW) Skorpion der Bundeswehr.

 

Manufacturer:
MNS-Militaerfotografie
SKU:
025

Datenträger mit insgesamt 232 hochdetailierten Bildern vom Minenwerfer (MiW) Skorpion der Bundeswehr mit einer Auflösung 3872x2592 Pixel

 

Anzahl: 1 Datenträger

Das Minenwurfsystem Skorpion (MiW Skorpion) ist ein kettengetriebenes Minenverlegesystem der deutschen Bundeswehr, das primär zur schnellen Errichtung von großflächigen Panzerabwehrsperren diente. Nachdem das ursprüngliche System im Jahr 2011 vollständig ausgemustert wurde, erlebt das Konzept durch die Neuentwicklung Skorpion² derzeit eine moderne Renaissance im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung.
Technische Daten und Eigenschaften (1986–2011)
  • Trägerfahrzeug: Ungepanzertes Kettenfahrgestell M 548 A1 G, einem modifizierten Mitglied der US-amerikanischen M113-Fahrzeugfamilie. 

  • Besatzung: 2 Soldaten

  • Bewaffnung: 6 Minenwurfeinheiten mit insgesamt 600 Panzerabwehr-Wurfminen vom Typ AT2 (von Dynamit Nobel)

  • Leistung: Kann eine Minensperre von bis zu 1.500 m × 50 m (oder bis zu 3.000 m Länge) in rund 5 Minuten verlegen.

  • Wirkungsweise: Die AT2-Minen besitzen elektronische Zünder und eine programmierbare Selbstzerstörungszeit (zwischen 3 und 96 Stunden). Nach Ablauf dieser Zeit zerstörten sich die Minen selbst, um Gefahren für die eigene Truppe und Zivilisten zu minimieren.

  • Steuerung: Bedienung über das Einstell-, Prüf- und Abfeuergerät (EPAG). Darüber wurden Ausstoßart, Minendichte sowie die Wirkzeit (3 bis 96 Stunden) programmiert.

  • Status: Von den ursprünglich 300 beschafften Systemen wurden die letzten Einheiten im Jahr 2011 außer Dienst gestellt.

Die Neuzeit: Das System Skorpion²
Aufgrund veränderter Sicherheitslagen wird das Konzept unter dem Namen Skorpion² von Dynamit Nobel Defence (DND) neu aufgelegt. Im Gegensatz zum alten System ist die neue Wurfanlage auf standardisierten 10-Fuß-Containerrahmen montiert. Dadurch lässt sie sich hochflexibel auf verschiedene Trägerplattformen (Lkw, geschützte Kettenfahrzeuge wie der BvS 10 oder unbemannte Landfahrzeuge) verlasten.
  • Moderne Munition: Zum Einsatz kommt die AT2+ Mine, die über stark verbesserte Elektronik, optimierte Sensorik und eine höhere Räumresistenz verfügt.
  • Aktuelle Beschaffungen:
    • Lettland fungiert als Erstkunde für das neue System.
    • Dänemark hat die Beschaffung des Skorpion²-Minenwerfersystems Ende 2025 vertraglich vereinbart.
    • Die Bundeswehr plant ebenfalls die Wiedereinführung und bereitet die Beschaffung von Skorpion²-Systemen vor, wobei ein kettenbasiertes Trägerfahrzeug bevorzugt wird.
 
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