FlaRakPz Roland walkaround

FlaRakPz Roland walkaround

Price
€ 5,00

Datenträger mit insgesamt 265 hochdetailierten Bildern des Flugabwehrraketenpanzer (FlaRakPz) Roland der Bundeswehr.

Manufacturer:
MNS-Militaerfotografie
SKU:
150
Datenträger mit insgesamt 265 hochdetailierten Bildern des Flugabwehrraketenpanzer (FlaRakPz) Roland der Bundeswehr mit einer Auflösung von 5456x3632 Pixel

 

Anzahl: 1 Datenträger

Der Flugabwehrraketenpanzer Roland (kurz FlaRakPz Roland) war ein hochmobiles, allwetterfähiges und autonomes Kurzstrecken-Flugabwehrsystem der Bundeswehr, das zur Bekämpfung von tief und tiefstfliegenden Luftfahrzeugen eingesetzt wurde. Es entstand in den 1970er-Janahren aus einer deutsch-französischen Kooperation zwischen den Firmen Messerschmitt-Bölkow-Blohm (MBB) und Aérospatiale (später Euromissile).

Technische Merkmale & Bewaffnung
  • Fahrgestell: Das System des Heeres basierte auf dem modifizierten Fahrgestell des Schützenpanzers Marder. 
  • Bewaffnung: Der Panzer besaß einen Drehturm mit zwei startbereiten Flugkörpern auf Startschienen. Unterhalb des Turmes befanden sich zwei Revolvermagazine mit jeweils vier weiteren Raketen, wodurch eine automatische Nachladung innerhalb weniger Sekunden möglich war.
  • Visiersysteme & Elektronik: Roland war hochgradig ECM-resistent (geschützt gegen elektronische Störmassnahmen). Es verfügte über ein Suchradar zur Zielerfassung sowie ein Folgeradar und optische/infrarote Ortungssysteme, um Ziele wahlweise vollautomatisch per Radar oder manuell per Optik zu bekämpfen.

Die Versionen im Überblick
Während Frankreich bereits die Schönwetterversion Roland I einführte, wartete die Bundeswehr direkt auf die allwetterfähige Version Roland II.
Version Plattform Teilstreitkraft Einsatzzweck
FlaRakPz Roland II Kettenfahrzeug (Marder-Basis) Heer Schutz sich bewegender Panzer- und Panzergrenadiertruppen im Feld.
FlaRakRad (FRR) Radfahrzeug (Lkw 15t milgl / MAN) Luftwaffe / Marine Stationärer und mobiler Objektschutz, z. B. von Militärflugplätzen.

 

Dienstzeit und Ausmusterung
Die Einführung bei der Bundeswehr begann stufenweise ab 1981. Mit der Einführung der kampfwertgesteigerten Roland 3-Raketen wurde später noch einmal die Reichweite und Effektivität erhöht. Im Zuge von Strukturreformen und veränderten Bedrohungslagen nach dem Ende des Kalten Krieges wurde das System ab Ende der 1990er-Jahre schrittweise reduziert und bis 2005 vollständig außer Dienst gestellt.
 
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