Raketenwerfer MARS II walkaround
Price
€ 5,00
Datenträger mit insgesamt 158 hochdetailierten Bildern des Raketenwerfer MARS II der Bundeswehr.
Manufacturer:
MNS-Militaerfotografie
SKU:
139
Datenträger mit insgesamt 158 hochdetailierten Bildern des Raketenwerfer MARS II der Bundeswehr mit einer Auflösung von 4912x3264 Pixel
Anzahl: 1 Datenträger
Das MARS II (Mittleres Artillerieraketensystem II) ist ein hochmodernes, automatisiertes Mehrfachraketenwerfersystem auf Kettenfahrgestell, das von der Bundeswehr für präzise Schläge über große Entfernungen eingesetzt wird. Es handelt sich dabei um die europäische Modernisierungsstufe des US-amerikanischen Basismodells M270 MLRS.
Technische Daten im Überblick
- Besatzung: 3 Soldatinnen/Soldaten (Kommandant, Kraftfahrer, Richtschütze)
- Max. Kampfentfernung: Bis zu 84 km bei der Verwendung von GMLRS-Präzisionsmunition
- Feuergeschwindigkeit: Bis zu 12 Raketen in ca. 55–60 Sekunden
- Bewaffnung: Zwei Startbehälter mit je 6 Raketen (Gesamtladung: 12 Raketen)
- Antrieb & Mobilität: 368 kW (500 PS) Cummins V8-Dieselmotor, Höchstgeschwindigkeit bis zu 50 km/h bei einer Tankreichweite von ca. 400 km.
Wichtigste Upgrades & Ausrüstung
Im Vergleich zum alten System wurde MARS II umfassend modernisiert, um internationale Konventionen zu erfüllen (Verzicht auf Streumunition) und die Präzision drastisch zu steigern:
- European Fire Control System (EFCS): Ermöglicht das punktgenaue Verschießen von GPS-gelenkten Hochpräzisionsraketen (wie GMLRS M31) auf Einzelziele, unbeeinflusst von Tageszeit oder Wetterlage.
- Elektrisches Richtsystem (ELDS): Das alte hydraulische Richtsystem wurde durch ein rein elektrisches Antriebssystem von KNDS Deutschland ersetzt, was die Betriebsgeschwindigkeit und Zuverlässigkeit erhöht.
- Munitionsarten: Neben den GPS-gelenkten Raketen kann das System auch Raketen zur Verlegung von Panzerabwehrminen (AT2 DM 702) sowie Übungsraketen (M28) abfeuern.
Einsatztaktik
Das System arbeitet nach dem „Shoot-and-Scoot“-Prinzip (Feuern und Abhauen). Die Fahrzeuge lauern in verdeckten Stellungen, fahren für den kurzen Feuerstoß auf freies Gelände und wechseln sofort nach dem Abschuss die Position, um feindlichem Gegenfeuer zu entgehen. Im Zuge internationaler Unterstützungsleistungen wurden MARS II-Systeme der Bundeswehr auch an die Ukraine übergeben.
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