Unimog 406 S Funkkoffer walkaround
Price
€ 5,00
Datenträger mit insgesamt 199 hochdetailierten Bildern des Unimog 406 S Funkkoffer der Bundeswehr.
Manufacturer:
MNS-Militaerfotografie
SKU:
133
Datenträger mit insgesamt 199 hochdetailierten Bildern des Unimog 406 S Funkkoffer der Bundeswehr mit einer Auflösung von 4912x3264 Pixel
Anzahl: 1 Datenträger
Der Unimog 406 wurde von der Bundeswehr in verschiedenen spezialisierten Varianten als robuste Zug- und Arbeitsmaschine eingesetzt. Im Gegensatz zum bekannteren, reinen Transport-Lkw Unimog U 1300L (Baureihe 435), der als Standard-Lastkraftwagen ("2t tmil gl") in großer Stückzahl diente, übernahm die Baureihe 406 vor allem Aufgaben im Pionierwesen und Spezialdienst.
Wichtige Einsatzvarianten bei der Bundeswehr
- Das Erdarbeitsgerät (EAG): Die wohl bekannteste Bundeswehr-Variante des 406 ist das Pionierfahrzeug mit Heckbagger (Anbaubagger) und einer Front-Schaufel. Es wurde für Schanzarbeiten, Grabenbau und schnelle Erdbewegungen genutzt.
- Flugzeugschlepper: Auf Militärflugplätzen kam der Unimog 406 aufgrund seiner enormen Zugkraft und Wendigkeit als Rangier- und Schleppfahrzeug für Luftfahrzeuge zum Einsatz.
- Zweiwegefahrzeug (Schiene/Straße): Als Zugmaschine vom Typ U 80 / 406 mit einer Beilhack-Zweiwege-Einrichtung (ZW82S) konnte das Fahrzeug sowohl auf der Straße als auch auf Bahngleisen fahren. Ausgerüstet mit einer Waggonbremsanlage diente es zum Verschieben von Zügen auf bahneigenen Gleisanlagen der Bundeswehr (z. B. in Materialdepots).
Technische Merkmale im Militäreinsatz
- Antrieb: Meist angetrieben vom extrem langlebigen OM 352 Sechszylinder-Dieselmotor mit anfänglich 65 PS (U 65), später gesteigert auf 80 PS (U 80) oder 84 PS (U 84).
- Geländegängigkeit: Dank Portalachsen für maximale Bodenfreiheit, Schraubenfedern, Allradantrieb und zuschaltbaren Differenzialsperren vorn und hinten war das Fahrzeug im schweren Gelände kaum aufzuhalten.
- Ausstattung: Die Militärversionen verfügten oft über das typische klappbare Cabrio-Verdeck mit klappbarer Windschutzscheibe (oft im klassischen Nato-Oliv oder Flecktarn) sowie eine 24-Volt-Pritsche für militärische Rüstsätze und Funkgeräte.
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