Kampfpanzer M48 A2 C walkaround

Kampfpanzer M48 A2 C walkaround

Price
€ 5,00

Datenträger mit insgesamt 144 hochdetailierten Bildern des Kampfpanzer M48 A2 C der Bundeswehr.

Manufacturer:
MNS-Militaerfotografie
SKU:
123
Datenträger mit insgesamt 144 hochdetailierten Bildern des Kampfpanzer (KPz) M48 A2 C der Bundeswehr mit einer Auflösung von 4912x3264 Pixel

 

Anzahl: 1 Datenträger

Der M48 A2 C war einer der wichtigsten Kampfpanzer der Bundeswehr während des Kalten Krieges. Er bildete über viele Jahre das Rückgrat der deutschen Panzertruppe, bevor er sukzessive vom Leopard 1 abgelöst oder kampfwertgesteigert wurde.
Geschichte und Einsatz bei der Bundeswehr
Nach der Gründung der Bundeswehr im Jahr 1955 beschaffte die Bundeswehr als Übergangslösung zunächst amerikanische M47-Panzer. Ab Ende 1957 folgte der modernere M48 Patton aus US-Beständen. Die Westdeutsche Armee entwickelte sich mit über 1.400 Fahrzeugen der Varianten M48 A2 und M48 A2 C zum größten Nutzer dieser Modelle außerhalb der USA.
Die Version M48 A2 C zeichnete sich durch spezifische, für den europäischen Kriegsschauplatz (wie die Verteidigung des Fulda Gap) optimierte Anpassungen aus: 
  • Entfernungsmesser: Im Vergleich zum US-Original bauten die Deutschen einen einfacheren Koinzidenz-Entfernungsmesser ein, der im metrischen System arbeitete (Meter statt Yards).
  • Fahrwerk: Das kleine Kettenspannrad hinter der letzten Laufrolle entfiel bei dieser Version.
  • Germanisierungen: Die Bundeswehr rüstete die Panzer schrittweise mit eigener Technik nach, darunter Nebelmittelwurfanlagen von Wegmann, das deutsche MG3 als Sekundärbewaffnung, Diehl-Ketten sowie leistungsstarke AEG-Telefunken-Schießscheinwerfer (XSW-30-U) für den Nachtkampf.
Technische Daten (M48 A2 C)
  • Bewaffnung: 90-mm-Bordkanone M41 (Hauptgeschütz)
  • Antrieb: Continental AV-1790-8 12-Zylinder-Benzinmotor mit ca. 825 PS (Der durstige Benzinmotor schränkte die Reichweite im Vergleich zu späteren Diesel-Panzern ein).
  • Besatzung: 4 Mann (Kommandant, Richtschütze, Ladeschütze, Fahrer).
Weitere Modernisierung und Verbleib
Da der Panzer Ende der 1970er Jahre mit seiner 90-mm-Kanone gegen moderne sowjetische Panzerungen unzureichend bewaffnet war, wurden rund 650 Fahrzeuge der Bundeswehr zwischen 1978 und 1980 tiefgreifend modernisiert. Sie erhielten die 105-mm-Bordkanone des Leopard 1 sowie dessen Kommandantenluke und wurden fortan unter der Bezeichnung M48 A2 G A2 geführt.
Die verbliebenen, nicht umgerüsteten M48 A2 C-Modelle wurden in die Einheiten der Heimatschutztruppe versetzt und dort bis in die 1980er/1990er Jahre hinein schrittweise und ohne direkten Nachfolger ausgemustert. Die letzten Varianten der M48-Familie schieden erst Ende 1993 endgültig aus dem aktiven Dienst der Bundeswehr aus. Ein gut erhaltenes Exemplar des M48 A2 C der Bundeswehr kann heute im Deutschen Panzermuseum Munster besichtigt werden.
 
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