Transportpanzer (TPz) Fuchs EloKa VHF/UHF Peiler walkaround

Transportpanzer (TPz) Fuchs EloKa VHF/UHF Peiler walkaround

Price
€ 5,00

Datenträger mit insgesamt 219 hochdetailierten Bildern vom Transportpanzer (TPz) Fuchs EloKa VHF/UHF Peiler der Bundeswehr.

Manufacturer:
MNS-Militaerfotografie
SKU:
034

Datenträger mit insgesamt 219 hochdetailierten Bildern vom Transportpanzer (TPz) Fuchs VHF/UHF Peiler EloKa "Elektronische Kampfführung" der Bundeswehr mit einer Auflösung von 3872x2592 Pixel

 

Anzahl: 1 Datenträger

 
Der TPz 1A1 Fuchs EloKa „Peiler“ ist das zentrale mobile System der Bundeswehr-Fernmeldetruppen zur passiven Erfassung, Analyse und präzisen Ortung gegnerischer Funk- und Datenverbindungen. Er deckt im erweiterten Rüststand sowohl den VHF- als auch den UHF-Frequenzbereich ab.
Technische Ausstattung & Rüststand
  • Peilsystem: Herzstück der Anlage ist ein halbautomatisches HF/VHF/UHF-Peilgerät (wie das Telegon 10 von AEG/Telefunken bzw. spätere EADS-Systeme). Dieses arbeitet in einem extrem breiten Spektrum von 1,6 MHz bis zu 512 MHz (teilweise darüber hinaus) und erfasst sowohl taktischen Truppenfunk als auch modernere Datenverbindungen.
  • Antennenmast: Am Heck befindet sich ein 6 bis 12 Meter hoher, ausfahrbarer Klappmast mit zwei Knickgelenken. Auf diesem sitzt die eigentliche Adcock-Peilantenne. Für den Marsch wird der Mast flach auf dem Fahrzeugdach abgelegt.
  • Stromversorgung: Da die hochempfindliche Aufklärungselektronik viel Energie benötigt, besitzt das Fahrzeug eine bordeigene 15-kW-Stromerzeugungsanlage (SEA).
  • Besatzung: Besteht aus insgesamt 4 Soldaten (Fahrer, Kommandant und zwei Bediener/Auswerter im abgeschirmten Heck).
Taktischer Einsatz: Das Fehlerdreieck
Der Peiler arbeitet rein passiv – er sendet selbst keine Strahlung aus, um unentdeckt zu bleiben. Ein einzelnes Fahrzeug kann jedoch nur die Richtung (den Azimut) zu einem gegnerischen Sender bestimmen.
Für eine exakte Punktortung arbeiten die Fahrzeuge im Verbund: Mindestens drei Peiltrupps melden ihre Ergebnisse an eine übergeordnete Auswertestation. Die Schnittpunkte der drei Peichstrahlen bilden ein Fehlerdreieck, welches den genauen Standort des Ziels eingrenzt. Diese Zieldaten werden direkt an die Artillerie oder an eigene Störpanzer (wie den Fuchs „Hummel“) weitergegeben.
Besonderheiten des Fahrzeugs
Aufgrund des enormen Gewichts der EloKa-Ausrüstung und des internen Verbaus der Systeme mussten die Propeller am Heck sowie das Schwallschild am Bug entfernt werden. Zudem wurden die hinteren Radkästen modifiziert. Der EloKa-Peiler ist daher im Gegensatz zum regulären Basis-Fuchs nicht schwimmfähig.
 
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