M113 G3 (EFT) GE 120mm Panzermörser (PzMrs) walkaround

M113 G3 (EFT) GE 120mm Panzermörser PzMrs walkaround

Price
€ 5,00

Datenträger mit insgesamt 165 hochdetailierten Bildern des M113 G3 (EFT) GE 120mm Panzermörser (PzMrs) der Bundeswehr.

Manufacturer:
MNS-Militaerfotografie
SKU:
137
Datenträger mit insgesamt 165 hochdetailierten Bildern des M113 G3 (EFT) GE 120mm Panzermörser (PzMrs) der Bundeswehr mit einer Auflösung von 4912x3264 Pixel

 

Anzahl: 1 Datenträger

Der M113 G3 EFT GE Panzermörser (120 mm) ist ein gepanzertes Kettenfahrzeug der Bundeswehr zur Steilfeuerunterstützung der Infanterie. Die Abkürzung steht für das modernisierte Grundmodell M113, die deutsche Variante (GE), den Standard G3 (Nutzungsdauerverlängerung NDV 2 mit neuem MTU-Dieselmotor und ZF-Getriebe) sowie die markanten externen Kraftstoffbehälter am Heck (EFT – External Fuel Tanks). 
Technische & Taktische Merkmale
  • Hauptbewaffnung: Im Heck des Fahrzeugs ist ein 120-mm-Mörser (System Tampella/Rheinmetall) auf einer Traverse montiert, der nach hinten ausgerichtet ist. Gefeuert wird bei geöffneter, zweiteiliger Dachluke direkt aus dem Kampfraum.
  • Schussreichweite: Die maximale Kampfentfernung beträgt standardmäßig rund 6,2 bis 6,3 Kilometer.
  • Feuergeschwindigkeit: In der ersten Minute können bis zu 15 Schuss abgefeuert werden, bei dauerhaftem Feuer liegt die Kadenz bei 5 Schuss pro Minute.
  • Munitionsvorrat: Das Fahrzeug kann im Innenraum in speziellen Halterungen insgesamt 63 Mörsergranaten (Spreng-, Nebel- oder Leuchtmunition) mitführen.
  • Besatzung: Besteht in der Regel aus 4 bis 5 Soldaten (Fahrer, Kommandant, Richtschütze, Ladeschütze und ggf. Munitionsschütze).
  • Besonderheit durch EFT: Durch den Anbau der externen Kraftstofftanks am Heck verlor das Fahrzeug seine ursprüngliche Schwimmfähigkeit. Zudem entfiel die schwere Mörser-Bodenplatte am Fahrzeugersatzlos; soll der Mörser abgesessen (also außerhalb des Panzers) eingesetzt werden, muss die Bodenplatte über logistische Begleitfahrzeuge transportiert werden.
Einsatzzweck und Status
Die Fahrzeuge sind traditionell in den schweren Kompanien der Infanteriebataillone (z. B. Jäger- und Gebirgsjägerbataillone) organisiert, um schnell verlegbares, geländegängiges Steilfeuer gegen weiche und leicht gepanzerte Ziele sowie feindliche Stellungen zu liefern.
Ein Großteil dieser Panzermörser wurde ab 2008 schrittweise außer Dienst gestellt. Als moderner Nachfolger für die verbliebenen Mörserkräfte des Heeres ist das weitaus mobilere, automatisierte System Patria NEMO auf einem Patria 6×6-Radfahrzeug vorgesehen.
 
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