Feldkanone FK 20 walkaround

Feldkanone FK 20 walkaround

Price
€ 5,00

Datenträger mit insgesamt 56 hochdetailierten Bildern der Feldkanone FK 20 der Bundeswehr.


Manufacturer:
MNS-Militaerfotografie
SKU:
135
Datenträger mit insgesamt 56 hochdetailierten Bildern der Feldkanone FK 20 der Bundeswehr mit einer Auflösung von 4912x3264 Pixel

 

Anzahl: 1 Datenträger

Die Feldkanone FK 20 (präzise Bezeichnung meist FK 20-2) ist ein einläufiges Flugabwehr- und Bodenzielgeschütz im Kaliber 20 mm, das primär in der Bundeswehr zur Objektsicherung und Verteidigung eingesetzt wurde. Das Herzstück der Waffe bildet die weit verbreitete Maschinenkanone Rheinmetall MK 20 Rh 202.
Technische Merkmale
  • Konstruktion: Das Geschütz ist ein kombinierter Gasdruck- und Rückstoßlader. Die Version FK 20-2 verfügt über einen Drei-Wege-Gurtzuführer (DWGZ), der einen schnellen Wechsel zwischen Munitionsarten (z. B. Sprengpatronen gegen Luftziele und Hartkernmunition gegen gepanzerte Bodenziele) erlaubt.
  • Kaliber: 20 × 139 mm (NATO-Standard)
  • Feuerrate (Kadenz): Etwa 880 bis 1.030 Schuss pro Minute.
  • Reichweite: Die maximale Schussweite beträgt bis zu 7.000 Meter. Die effektive Kampfentfernung liegt bei ca. 1.600 Metern gegen Luftziele und bis zu 2.500 Metern gegen Bodenziele. 
  • Mobilität: In der Feldkanonen-Konfiguration ist die Waffe auf einer einachsigen Feldlafette montiert. Sie wurde meist auf einem Sonderanhänger von einem Lkw (typischerweise Unimog) gezogen oder direkt auf der Ladefläche bzw. dem Kleinwaffenträger „Kraka“ verlastet.
Einsatzbereiche
Die Waffe zeichnete sich durch eine sehr hohe Präzision aus. Beim Heer der Bundeswehr diente sie vor allem den Kampfunterstützungstruppen (wie Artillerie, Pionieren, Jägern und Nachschubverbänden) zum Eigenschutz vor tieffliegenden Flugzeugen, Hubschraubern und feindlichen Bodentruppen.
Die gleiche Basismaschinenkanone (Rh 202) fand zudem Verwendung als Bordkanone im Schützenpanzer Marder, im Spähpanzer Luchs, im Waffenträger Wiesel sowie als Zwillingsflak bei der Luftwaffe und auf Schiffen der Bundesmarine.
 
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