Artillerieortungsradar COBRA walkaround
Price
€ 5,00
Datenträger mit insgesamt 205 hochdetailierten Bildern des Artillerieortungsradar COBRA auf MAN KAT1 A1 15t mil gl der Bundeswehr.
Manufacturer:
MNS-Militaerfotografie
SKU:
082
Datenträger mit insgesamt 205 hochdetailierten Bildern des Artillerieortungsradar COBRA (COunter Battery RAdar) auf MAN KAT1 A1 15t mil gl der Bundeswehr mit einer Auflösung von 4912x3264 Pixel
Anzahl: 1 Datenträger
Das Artillerieortungsradar COBRA (COunter Battery RAdar) ist eines der weltweit fortschrittlichsten militärischen Artillerieaufklärungssysteme. Es dient dazu, feindliche Steilfeuerstellungen zu lokalisieren und gleichzeitig die Präzision eigener Artillerieangriffe zu überwachen.
Technische Merkmale & Leistungsdaten
- Einsatzzweck: Ortung und Klassifizierung von feindlichen Haubitzen, Mörsern und Raketenartillerie (ab Kaliber 80 mm) anhand derer ballistischer Flugbahnen.
- Aufklärungsleistung: COBRA kann mehr als 40 feindliche Feuerstellungen innerhalb von nur 2 Minuten simultan erfassen und an übergeordnete Gefechtsstände weiterleiten.
- Reichweite & Abdeckung: Das System besitzt standardmäßig eine Aufklärungstiefe von bis zu 40 km bei einer Aufklärungsbreite von 90°. Moderne Upgrades ermöglichen sogar Reichweiten von bis zu 100 km.
- Technologie: Herzstück ist eine hochentwickelte, aktive Phased-Array-Antenne (C-Band), die eine elektronische Strahlschwenkung erlaubt.
- Mobilität: Das Gesamtsystem ist vollkommen autark auf einem geländegängigen MAN 15t mil gl A1 verlastet und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h.
Einsatztaktik
Da ein aktives Radar im modernen Gefecht schnell selbst durch elektronische Aufklärung angepeilt werden kann, ist Schnelligkeit entscheidend. COBRA benötigt im Betrieb eine Besatzung von 3 bis 4 Soldaten. Um feindlichem Gegenfeuer zu entgehen, gilt die taktische Richtlinie, die Stellung nach spätestens drei Minuten Betriebzeit sofort zu wechseln ("Shoot and Scoot").
Die gewonnenen Zieldaten werden digital über das Führungs- und Waffeneinsatzsystem ADLER direkt an die eigene Artillerie (wie die Panzerhaubitze 2000) übermittelt, um den Gegner unverzüglich zu bekämpfen.
Entwicklung und Support
Das System wurde ursprünglich vom Euro-Art-Konsortium (bestehend aus Thales, Airbus und Lockheed Martin) entwickelt. Das Rüstungsunternehmen HENSOLDT verantwortet über die europäische Beschaffungsbehörde OCCAR den langfristigen In-Service Support sowie Software- und Hardware-Modernisierungen, um die Einsatzfähigkeit der Systeme bis mindestens 2035 zu sichern.
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