FLaRakSys Roland Rad FFR walkaround
Price
€ 5,00
Datenträger mit insgesamt 282 hochdetailierten Bildern des FLaRakSys Roland Rad FFR auf MAN 15t mil gl A1 (8x8) der Bundeswehr.
Manufacturer:
MNS-Militaerfotografie
SKU:
075
Datenträger mit insgesamt 282 hochdetailierten Bildern des Flugabwehrraketensystems (FLaRakSys) Roland Rad FFR (FIaRak Rad Roland) auf MAN 15t mil gl A1 (8x8) der Bundeswehr mit einer Auflösung von 4912x3264 Pixel
Anzahl: 1 Datenträger
Das FlaRakSys Roland Rad FFR (Flugabwehrraketensystem Roland auf Radkraftfahrzeug, oft auch als FRR abgekürzt) war ein hochmobiles, allwetterfähiges und autonomes Nahbereichs-Luftverteidigungssystem der deutschen Luftwaffe und Marine. Es diente primär dem Objektschutz von militärischen Einrichtungen wie Fliegerhorsten gegen tieffliegende Flugzeuge und Hubschrauber.
Technische Basis und Trägerfahrzeug
Im Gegensatz zur Kettenversion des Heeres (auf dem SPz Marder) nutzten Luftwaffe und Marine eine Radvariante:
- Trägerfahrzeug: Die Waffenanlage war in einen absetzbaren Kofferaufbau (SARO = Sonderaufbau Roland) integriert. Dieser war in der Regel auf einem hochgeländegängigen MAN 15t mil gl A1 (8x8) Lkw verlastet.
- Luftverlastbarkeit: Um das System mit Transportflugzeugen verlegen zu können, wurden Ende der 1990er Jahre zudem einige Roland-Aufbauten auf leichtere MAN 7t mil gl Fahrgestelle umgerüstet.
Bewaffnung und Radarsystem
- Flugkörper: Das System führte 10 gefechtsbereite Lenkflugkörper mit sich. Zwei davon befanden sich direkt auf den Startschienen der Abschussanlage, jeweils vier weitere lagerten in zwei seitlichen Trommelmagazinen für das automatische Nachladen.
- Munitionstypen: Zum Einsatz kamen die Lenkflugkörper Roland 2 (ca. 6,3 km Reichweite) und später das leistungsgesteigerte Modell Roland 3 mit einer Reichweite von bis zu 8 Kilometern.
- Sensoren: Jedes Einzelfahrzeug agierte vollkommen autark und besaß ein eigenes Suchradar (zur Zielerfassung) sowie ein Folgeradar zur präzisen Zielbekämpfung. Die Steuerung konnte per Radar oder über eine optische Visierlinie erfolgen.
Einsatzstruktur und Ausphasung
Die Systeme waren in Staffeln organisiert und wurden taktisch durch den Flugabwehrgefechtsstand ROLAND (FGR) geführt. Ein FGR-Container konnte bis zu 10 Roland-Rad-Fahrzeuge zentral koordinieren und vernetzen.
Aufgrund von Strukturreformen und veränderten Bedrohungslagen wurde das System bei der Bundeswehr nach langem Dienst bis Ende 2005 vollständig ausgemustert.
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